Über uns

Alles über die Tierpartei Schweiz (TPS)

Grundsätze

Am 24. Juli 2010 wurde in Zürich die erste Schweizer Partei gegründet, bei der die Tiere im Zentrum ihrer Arbeit stehen – die Tierpartei Schweiz (TPS). Doch der TPS geht es nicht nur um einen respekt- und würdevollen Umgang mit den Tieren, sondern grundsätzlich um mehr Ethik, Respekt allem Leben gegenüber und Nachhaltigkeit. Dazu gehört auch ein verantwortungsbewusster Umgang mit unserer Umwelt und unseren Mitmenschen.

Die Tierpartei Schweiz (TPS) vereinigt Personen, die sich gemeinsam für die Interessen der Tiere in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen. Sie steht ein für einen verantwortungs- und würdevollen Umgang mit allem Leben – ob Tier, Mensch oder Umwelt.

Die TPS bekennt sich zu einer ethischen, auf Nachhaltigkeit und Respekt basierenden Grundhaltung.

Die TPS macht keinen Unterschied zwischen sogenannten Nutz-, Heim-, Wild- oder Labortieren. Denn alle Tiere haben ein Anrecht auf ein artgerechtes, würdevolles Leben und Sterben.

Schwerpunkte

Schutz der Tiere und Förderung derer Interessen

Sensibilisierung und Förderung eines artgerechten Umgangs mit Tieren

Verbesserung der Beziehung zwischen Mensch und Tier

Ersatz von Tierversuchen durch ethisch vertretbare Forschungs- und Testmethoden

Stärkung einer nachhaltigen, auf ethischen Grundsätzen basierende Schweizer Agrarwirtschaft

Schutz und Förderung der natürlichen Lebensräume der Tiere

Förderung einer innovativen, umweltverträglichen und ethisch-sozial vertretbaren Schweizer Wirtschaft

Unterstützung einer nachhaltigen Energiepolitik unter Einbezug von ökologischen und innovativen Ideen

Förderung eines fortschrittlichen Bildungswesens und der Komplementärmedizin

Die ausführlichen Statuten können hier runtergeladen werden: Statuten TPS

Parteiprogramm


Die Tierpartei Schweiz (TPS) bekennt sich zu einer ethischen, auf Nachhaltigkeit, Respekt und Wertschätzung allem Leben gegenüber basierenden Grundhaltung. Wir stehen zu einer freiheitlichen, sozialen und demokratischen Staats- und Wirtschaftsordnung, in welcher die Interessen der Schwächeren berücksichtigt werden.

Wir machen keinen Unterschied zwischen sogenannten Nutz-, Heim-, Versuchs- oder Wildtieren: Jedes Tier hat Anrecht auf ein artgerechtes und würdevolles Leben und Sterben.

Wir fordern eine tierfreundliche Ausgestaltung des Tierschutzgesetzes sowie der Tierschutzverordnung, die Schliessung von Lücken sowie den konsequenten Vollzug bzw. die Ausschöpfung des geltenden Strafmasses bei Tierquälerei.

Die Tierpartei steht ein für die Abschaffung der Tierversuche, für ein Importverbot von Produkten, deren Produktionsmethoden in der Schweiz verboten sind sowie für aktive Massnahmen gegen den Missbrauch von Tieren als Handelsware.

Wir unterstützen die Förderung der Eigenverantwortung und Vorbildfunktion der Menschen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Respekt allem Leben gegenüber.

Die Tierpartei setzt sich für den Erhalt und den Ausbau von attraktiven, gesunden und sicheren Lebensräumen für Mensch und Tier ein. Die TPS steht hinter einem bewussten, ethisch nachvollziehbaren und verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt.

Positionspapiere


Wie der Parteiname erkennen lässt, stehen die Bedürfnisse und Interessen der Tiere sowie der Erhalt derer natürlichen Lebensräume im Mittelpunkt unserer politischen Arbeit.

Bei Themen wie z. B. Migrations- und Ausländerpolitik wird sich die TPS nur dann äussern, wenn sich dies aus ihrer Grundhaltung (Ethik, Nachhaltigkeit und Respekt) ableiten lässt oder ein direkter Zusammenhang zum Tier- und Naturschutz sowie zum Schutz von sozial Schwächeren besteht.

1. Agrarpolitik

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Tiergerechte und umweltschonende Landwirtschaft
Die TPS fordert eine tiergerechte und umweltschonende Agrarwirtschaft.

Importverbote
Wir fordern ein Importverbot für Lebensmittel und andere Artikel des täglichen Gebrauchs, deren Produktionsformen in der Schweiz verboten sind (Fois Gras, Billigfleisch aus tierquälerischer Massentierhaltung, Eier von Hühnern aus Käfighaltung, Pelzprodukte, Textilien aus Kinderarbeit etc.).

Schlachtung
Die TPS fordert das Verbot von tierquälerischen Tötungsmethoden wie beispielsweise das Schächten von Tieren. Auch die Einfuhr von Produkten, welche so hergestellt wurden, ist zu verbieten.

Fairer Produktpreis
Die Produktpreise müssen die tierfreundlicheren Herstellungsmethoden widerspiegeln (vergleiche Subventionspolitik).

2. Aussenpolitik

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Humanitäre Tradition
Das wirtschaftliche Denken darf nicht die ausschlaggebende Triebfeder der Aussenpolitik sein. Wir müssen uns zu unserer humanitären Tradition bekennen und in Gesprächen sowie Verhandlungen mit Nachdruck auf allfällige Verletzungen von Menschenrechte sowie vorhandene Missstände im Tier- und Naturschutzbereich hinweisen.

Vorbildfunktion im Tierschutzbereich übernehmen
Die Schweiz soll eine vorbildliche und führende Rolle im Tier- und Naturschutz einnehmen.

Internationale Verhandlungen/Abkommen
Bei internationalen Verhandlungen/Abkommen müssen auch die Interessen der Tiere und der Umwelt berücksichtigt werden.

Migration
Eine Ursachenbekämpfung der Migrationsbewegungen muss statt finden. Das Erlernen einer Landessprache ist Voraussetzung für die Integration.

3. Energiepolitik

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Atomenergie
Die TPS lehnt Atomkraftwerke ab. Die Umstellung auf erneuerbare Energieformen ist massiv zu steigern.
Sämtliche finanziellen Vorteile für die heutigen AKWs sollen gestrichen werden (z.B. Staatsgarantien bei Unfällen, Forschungsmittel), damit die Kernenergie für ihre Kosten künftig selbst aufkommt.
Der Wechsel auf 100% erneuerbare Energieformen muss beschleunigt werden.
Wir sind für die Förderung einer dezentralen Energieversorgung, weg von zentralen Grosskraftwerken.

Erneuerbare Energie
Die Schweiz ist führend in der Produktion von Cleantech Produkten. Die Förderung dieser Technologien bedingt eine Änderung der Schweizer Mindestgrenzwerte, um einen Heimmarkt zu schaffen. Ziel ist der Export dieser Technologien, um die führende Rolle im Cleantech-Bereich auszubauen.

Energiesteuer
Zur Regulierung des Energieverbrauchs muss eine Energiesteuer eingeführt werden. Die Mehreinnahmen können in die Umweltpolitik investiert werden.

Umweltfreundliche Fahrzeuge

4. Finanzpolitik

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Abbau von Schulden
Wir dürfen der Nachwelt keinen Schuldenberg hinterlassen. Dieser hat durch geeignete Massnahmen abgebaut zu werden.

Geld
Der Sinn des Geldes sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Geld sollte in einem Schulfach behandelt werden.

Steuerpolitik
Wir stehen ein für eine faire, gerechte Steuerpolitik.

Finanzplatz Schweiz
Wir fordern einen transparenten, nachhaltigen und auf ethischen Grundsätzen basierenden Finanzplatz Schweiz

5. Gesundheitspolitik

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Finanzierbare Gesundheitspolitik
Unser Gesundheitswesen muss finanzierbar bleiben, ohne dadurch einen Leistungsabbau oder eine Zweiklassenbemedizin zu schaffen. Spitzenmedizin wird nur noch in wenigen spezialisierten Zentren angeboten.


Gleichstellung aller wirkungsvollen Heilmethoden
Alle wirkungsvollen Vorsorgeuntersuchungen sowie Heilmethoden sowohl der Schulmedizin als auch anderer Behandlungsarten sollen bei physischen und psychischen Erkrankungen gleichberechtigt angewendet werden und sie sollen ihre jeweiligen Grenzen anerkennen. Die Wirkung aller Heilmethoden wird unabhängig von finanziellen Interessen geprüft.
Komplementärmedizin muss in der Ausbildung mit einbezogen und mit gleichem Stellenwert wie die Schulmedizin angeboten werden. Dies gilt sinngemäss auch für die Tiergesundheit.

Selbstverantwortung fördern
Die Eigenverantwortung und das Gesundheitsbewusstsein soll gefördert werden.
Um neutrale Informationen zu erhalten, müssen alle medizinischen Studien, die finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand erhalten, vor Beginn bei einer zentralen Stelle registriert und anschliessend vollständig veröffentlicht werden.

Unternehmertum Gesundheitswesen
Das Gesundheitssystem soll so angepasst werden, dass niemand mehr daran verdient, wenn die Menschen häufiger und länger krank sind.


6. Innenpolitik

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Respekt
Wir fordern mehr Respekt und Wertschätzung allem Leben gegenüber.

Nachhaltige Wirtschaftspolitik
Die Wirtschaft soll sich an Ethik und Nachhaltigkeit halten und nicht an Gewinnmaximierung zu Lasten der Schwächeren. Negative Auswirkungen wirtschaftlicher Tätigkeiten auf die Umwelt und die Gesellschaft müssen offengelegt und verursachergerecht beglichen werden.

Integration von Ausländern
Ausländer sollen sich durch geeignete Massnahmen in die Schweizer Gesellschaft und Kultur integrieren. Die weitere Zuwanderung ist kontrolliert und den Möglichkeiten der Schweiz anzupassen.

Transparenz der Nebenjobs bei Parlamentswahlen
Alle Kandidaten von politischen Ämtern müssen ihre wirtschaftlichen Verbindungen offen legen. Vor den Wahlen werden diese Informationen in geeigneter Weise allen Wählern zugänglich gemacht.

Starkes Bildungswesen
Die TPS unterstützt ein hochstehendes Bildungswesen unter Berücksichtigung sozialer und ethischer Sensibilisierung. Sämtliche berufliche Aus- und Weiterbildungskosten sollen von den Steuern abgezogen werden dürfen.

Abstimmungen im Parlament
Im Parlament sollen sämtliche Abstimmungen zwecks Transparenz namentlich erfolgen.

Mindestlöhne
Die TPS fordert einen gesamtschweizerischen, angemessenen und fairen Mindestlohn.

Gleichstellung der Geschlechter
Die Tierpartei fordert die Gleichstellung von Frau und Mann.

7. Sicherheitspolitik

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Schutz des Bürgers
Die TPS fordert besseren Schutz vor Gewalt im privaten und öffentlichen Bereich.
Wir unterstützen eine klare Rechtsprechung mit angemessenem Strafmass bei Gewaltverbrechen.
Die Politik stellt die nötigen Mittel für eine gut ausgebaute Infrastruktur und Einsatzbereitschaft von Sicherheitsorganen zur Verfügung (Polizei, Feuerwehr).

8. Sozialpolitik

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Soziale Gerechtigkeit
Alle Menschen sind mit gleichen Rechten und gleicher Würde zu behandeln. Wir stehen ein für mehr soziale Gerechtigkeit und die Förderung der Chancengleichheit.

Förderung der Eigenverantwortung
Die Eigenverantwortung der Menschen soll mit geeigneten Massnahmen gefördert werden, sei dies bei der (erneuten) Eingliederung in den Berufsalltag oder bei dem Bezug von Sozial- oder Versicherungsleistungen.

Schutz der Schwächeren
Der Schutz von sozial Schwächeren muss mit geeigneten Massnahmen gewährleistet werden, damit ein menschenwürdiges Leben möglich bleibt.

9. Tierschutzpolitik

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Verantwortung des Staates
Der Staat ist mitverantwortlich für den Schutz der Schwachen. Aus diesem Grund hat er dafür zu sorgen, dass auch Tiere ein Recht auf ein würdiges und artgerechtes Leben haben. Die TPS fordert daher mindestens die Einhaltung des Tierschutzgesetzes des Bundes (TschG; SR 455) vom 16.12.2005 und der Tierschutzverordnung (TschV; SR 455.1) vom 23.04.2008. Hierfür soll der Staat die geeigneten Massnahmen und Mittel zur Verfügung stellen.
Die TPS fordert eine tierfreundlichere Ausgestaltung und die Schliessung von Lücken im Tierschutzgesetz und der Tierschutzverordnung.
Eine internationale Zusammenarbeit im Tierschutzbereich muss verstärkt stattfinden.

Verbandsbeschwerderecht
Für Tierschutzorganisationen muss ein Verbandsbeschwerderecht eingeführt werden.

Prävention
Die TPS setzt sich für die Durchführung eines Ethikunterrichts in Schulen ein, in dem zusätzlich auch auf die Tiere und die Umwelt eingegangen wird.
Es muss eine schweizerische Zentralstelle geschaffen werden, welche die Umsetzung der Tierschutz-gesetze in den Kantonen überwacht (analog Konsumentenschützer) und mit der nötigen Kompetenz ausgestattet ist, entsprechend zu intervenieren (analog Verbandsbeschwerderecht).
Der Zusammenhang zwischen Gewalt gegen Tiere und Menschen soll von den Behörden stärker berücksichtigt werden.

Strafvollzug bei Tierquälerei
Die Tierpartei fordert einen konsequenten Vollzug und die Ausschöpfung des geltenden Strafmasses bei Tierquälerei.
Es ist ein verbindlicher Mindeststrafmasskatalog zu erstellen, der kantonsübergreifend angewendet wird.
Die TPS fordert eine zentrale Anlaufstelle bei Verdacht auf Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz. Diese Stelle erstattet gegebenenfalls Anzeige.

Subventionspolitik
Landwirtschaftliche Subventionen sind, wenn überhaupt, nur noch für tierfreundliche, art- und umweltgerechte Produktion auszuzahlen. Fragwürdige Subventionen, wie zum Beispiel für die Schafzucht, sind komplett abzuschaffen.
Daneben fordert die TPS unabhängige Kontrolleure bei Betrieben, die Subventionen in der Produktion von tierischen Erzeugnissen erhalten. Kontrolleure dürfen selber keine Subventionen beziehen.

Tierversuche
Wir fordern eine komplette Abschaffung der Tierversuche.

Importverbote
Wir fordern ein Importverbot von Produkten, deren Produktionsmethoden in der Schweiz verboten sind (z.B. Batterieeier, auch in flüssiger Form, Schächtfleisch, Froschschenkel, Gänsestopfleber etc). Daneben lehnen wir den Import von tierquälerisch produzierten Produkten generell ab (z.B. Pelz).
Wir sind gegen eine automatische Uebernahme der Gatt Landwirtschaftsverträge und Verträge mit der Europäischen Union, wenn sie gegen das Tierwohl verstossen.
Tierhaltung
Wir fordern aktive Massnahmen gegen den Missbrauch des Tieres als Handelsware.
Bei Verkauf und Abgabe eines Tieres ist der künftige Halter unbedingt über die erforderlichen Haltungsbedingungen zu informieren.
Für Hunde ist ein schweizweit greifendes Gesetz auszuarbeiten, welches die Haltungsbedingungen der Hunde und die Schulung für Hundehalter regelt.
Die TPS fordert geeignete Massnahmen, um keine Überpopulation gewisser Tierarten entstehen zu lassen.
Haustierfutter muss in tiergerechten, nachhaltigen Haltungen produziert werden.

Deklarationspflicht
Die TPS fordert eine umfassende Deklarationspflicht tierischer Produkte über Herkunft, Tierhaltung und Produktions- resp. Schlachtungsmethode.

Werbung
Werbung für tierische Produkte als Nahrungsmittel ist einzuschränken, ebenso diejenige für Modeprodukte.

10. Umweltpolitik

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Erhaltung und Ausbau gesunder Lebensräume
Die Lebensräume von Tieren, Menschen und Pflanzen gehen Hand in Hand. Die Erhaltung und der Ausbau intakter, gesunder Lebensräume ermöglichen eine hohe Lebensqualität für Mensch und Tier.


Umweltschutz
Die Schadstoffbelastung muss eingedämmt werden. Dazu gehört auch die Förderung einer klimaschonenden Ernährungsweise von Mensch und Tier.

Schutz der Bergwelt
Die Bergwelt bietet wichtige Lebensräume für viele Wildtiere und schützenswerte Pflanzen. Diese Lebensräume sollen wieder natürlicher werden. Die Schweizer Bergwelt soll nicht zu Weideflächen degradiert werden. Wintersportgebiete sollen naturfreundlicher gestaltet werden.

Wildtiere
Ein gemeinsames Leben von Tier und Mensch ist möglich. Wildtiere wie Wolf oder Luchs haben genauso eine Daseinsberechtigung wie der Mensch. Die Bevölkerung soll über das korrekte Verhalten gegenüber Tieren aufgeklärt und geschult werden.
Das Töten von Wildtieren als Freizeitbeschäftigung (Jagd) ist zu verbieten. Stattdessen soll schweizweit (Vorbild Kanton Genf) ein professionelles Wildtiermanagement eingeführt werden.

Förderung der Renaturierung von Flüssen und Seen
Durch bauliche Massnahmen des Menschen ist nicht nur der natürliche Lebensraum der Tiere und Pflanzen beschnitten oder zerstört worden, sondern auch Umweltkatastrophen wie Überschwemmungen sind Ausdruck dieser Verbauungsmassnahmen. Zum Schutz und Förderung dieser Lebensräume sollen z.B. Flüsse renaturiert werden. Geeignete, natürliche Schutzmassnahmen sollen Tier und Mensch vor künftigen Naturkatastrophen schützen.

Förderung öffentlicher Verkehr
Siehe 11. Verkehrspolitik

Umweltschutz in der Schule
Umweltschutz und der Umgang mit Tieren soll in der Schule von früh auf vermittelt werden.

Verdichtetes Bauen
Der Lebensraum von Tieren, Menschen und Pflanzen soll nicht weiter durch eine Zersiedelungspolitik zerstört werden. In Ballungszentren soll ein verdichtetes Wohnen möglich werden, in dem man in die Höhe bauen kann. In den Ballungszentren sollen analog den Tourismusgebieten Siedlungsräume mit Maximalmieten geschaffen werden.

Erneuerbare Energie
Siehe 3. Energiepolitik

Umweltfreundliche Fahrzeuge
Siehe 11. Verkehrspolitik

Klimarappen auf tierischen Produkten
Fleisch- und Milchproduktion gehören zu den klimaschädlichsten Industrien, weshalb ein Klimarappen auf deren Produkte zu erheben ist. Die daraus resultierenden Beträge sind in die Förderung und Forschung von klimaschonenden Produkten zu investieren.

11. Verkehrspolitik

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Förderung öffentlicher Verkehr
Der öffentliche Verkehr soll durch geeignete Massnahmen gefördert und verbilligt werden. Damit Reisende vermehrt den Oeffentlichen Verkehr benutzen, sind Park&Ride-Angebote auszubauen.

Förderung umweltschonender Fahrzeuge
Die Entwicklung und Förderung von möglichst klimaneutralen Fahrzeugen ist zu unterstützen. Wir fordern eine Lenkungsabgabe auf besonders umweltbelastende Neufahrzeuge, um klimaschonende Fahrzeuge zu verbilligen.

Mehr Sicherheit auf den Strassen
Wir befürworten bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, wie zum Beispiel Unterfahrschutz bei Leitplanken für Motorradfahrer, Verbot von Bitumen-Füllungen, künstliche Verengungen und Geschwindigkeitsreduzierung in Wohnquartieren und Wäldern.

Alternative Arbeitsformen
Alternative Arbeitsformen wie Home-Office-Arbeitsplätze sind zu fördern, um keinen unnötigen Verkehr zu produzieren. Bereits eine Reduktion von 20% dient auch dem flüssigeren Verkehr auf den Strassen und bewirkt, dass das bereits erstellte Verkehrsnetz nicht ständig erweitert werden muss.

Fahrradwege
Wir begrüssen, dass weitere Fahrradwege und -streifen sowie sichere Fahrradparkplätze erstellt werden. Der Aufbau eines «Fahrrad Mobility» in Innenstädten soll gefördert werden.

Steuerprivilegien
Die Abschaffung von Steuerprivilegien auf Mineralöl (Landwirtschaft, Flugverkehr etc.) ist anzustreben.

Vorstand

Sämtliche Mitglieder des Vorstandes wurden an der letzten Vollversammlung im Frühjahr 2019 einstimmig gewählt.

Monika Heierli
Präsidentin

«Wir haben diese Welt nicht etwa von unseren Vorfahren geerbt – wir haben sie von unseren Kinder geliehen.» Gahndi


Ich engagiere mich in der Tierpartei mit Herzblut für Tiere, aber auch für die Umwelt. Denn alles ist unabdingbar miteinander verbunden. Ein Beispiel ist der Ozean, denn dieser ist ein grosser Teil unseres Lebenserhaltungssystem. Mit einem Verbot von Plastiktragtaschen sowie Plastikverpackungen in der Schweiz, könnte man einen Betrag dazu leisten, aber wie immer kann in Bundesbern kein positiver Entscheid gefällt werden. Nur politische Weitsicht kann unseren Lebensraum, für Tier und Mensch, erhalten. Deshalb braucht es in Bundesbern Politiker, die Idealisten sind und aus Überzeugung für Ihre Ansichten einstehen. Zu oft wird zu Ungunsten der Tiere und der Umwelt, dafür aber für die Wirtschaft und den Profit, entschieden. Es muss endlich ein Gleichgewicht von Umweltressourcen und Wirtschaft angestrebt werden. Dafür setze ich mich mit aller Kraft ein.


Nicole Holzherr
Vizepräsidentin

Tiere sind Lebewesen, welche wie wir Menschen fühlen und Leid verspüren.  Der grösste Teil des Tierleids ist durch Menschen verursacht und könnte verhindert oder zumindest vermindert werden. 
Bei genauer Betrachtungsweise ist das ‚strengste‘ Schweizer Tierschutzgesetz doch nicht streng und kaum einer unserer aktuellen Politiker setzt sich tatsächlich für das Tierwohl ein. Vielmehr werden Eigeninteressen und Interessen von Lobbies auf Kosten des Tierwohls verfolgt. Auch wird das aktuelle Tierschutzgesetz nicht konsequent umgesetzt und Tierquäler werden meiner Meinung nach nicht adäquat bestraft.
Daher brauchen Tiere Menschen, welche sich im Alltag, aber auch in der Politik für sie einsetzen.

Marianne Trüb
Vorstand

Tiere sind keine Ware mit der wir nach Gutdünken tun und lassen dürfen was wir wollen. Sie sind fühlende Wesen, die auf besonderen Schutz und Rücksichtnahme Anrecht haben. Ich setze mich dafür ein, dass der Tierschutz kein löchriges Regelwerk bleibt, sondern gelebter Alltag wird.

Philippe Göldlin
Vorstand

Als Politik-und Umweltwissenschaftler strebe ich nach einer biokratischen Gesellschaft. In einer Welt, in der es keine Winkel mehr gibt, wo das menschliche Handeln nicht wirkt und das Leben dort existentiell beeinflusst, scheint mir ein politisches Grundverständnis, das die Welt zwischen Mensch (Kultur) und Nicht-Mensch (Natur) trennt, unzeitgemäss. Das Leben an und für sich braucht unsere Fürsprecher in jenen Entscheidungsstrukturen, die es beeinflussen. Als überholt und schädlich empfinde ich jedes Denken, das auf Dichotomien fusst. Es gibt kein schwarz-weiss, schon gar nicht zwischen Mensch und Tier, wo es nicht einmal aus biologischer Sicht eine Trennung gibt. Die moderne Wissenschaft führt uns immer weiter hinein in die Gemeinsamkeiten der Arten. Unterdessen sind auch komplexeres Denken und die Sprache keine Eigenheiten des Menschen mehr. Um die Grundidee des demokratischen Verständnisses weiterzuentwickeln müssen wir inklusiver Denken. Mit meinem Engagement für die Tierpartei wirke ich an dieser Weiterentwicklung mit.