Massenmord in der Ukraine - die Tierpartei klagt an.
Medienmitteilung vom 4. Mai 2012
Die Schweiz gilt als Land der humanitären Tradition. Dies scheint sich auch in der neusten
Entwicklung rund um die Inhaftierung der früheren Regierungschefin der Ukraine, Julia
Timoschenko, zu bestätigen. So setzt sich die parlamentarische Gruppe Schweiz-Ukraine für die
medizinische Behandlung von Frau Timoschenko in der Schweiz ein und lässt sogar „gewisse
Fragezeichen zur Rechtsstaatlichkeit“ bezüglich ihrer Inhaftierung verlauten.
Die Tierpartei Schweiz (TPS) setzt ebenfalls grosse Fragezeichen, doch diese richten sich
vielmehr an die Schweizer Regierung, die es bislang nicht für notwendig erachtet hat, sich gegen
den Massenmord an Strassentieren in der Ukraine einzusetzen. Trotz internationaler Proteste
seitens zahlreicher Tierschutzorganisationen und engagierter Tierfreunde, ja sogar trotz
Protestaktionen anderer Regierungen wie der oesterreichischen, erachten es die Schweizer
Politiker offenbar als nicht opportun, sich gegen dieses barbarische Vorgehen auszusprechen,
geschweige denn sich mit ihren vorhandenen Möglichkeiten für das Schicksal dieser Strassentiere
einzusetzen.
Es darf nicht sein, dass sich die Schweiz lediglich für eine medizinische Behandlung einer
ehemaligen Regierungschefin einsetzt, jedoch beide Augen verschliesst gegenüber dem
Verbrechen, das Hunderttausenden von Strassentieren widerfahren ist und im Zusammenhang
mit der EM 2012 weiterhin widerfährt!
Die Tierpartei Schweiz (TPS) fordert die Landesregierung auf, sich der humanitären Tradition der
Schweiz bewusst zu werden und sie weiterzuführen, auch über die Landesgrenzen hinaus. Und
zwar nicht bloss im Umgang mit den Mitmenschen, sondern ebenso, wenn es um das verächtliche
Massakrieren von Tieren geht.
Die Schweizer Regierung trägt diesbezüglich Verantwortung. Sie trägt aber auch eine Mitschuld
an diesem Massenmord, solange sie sich nicht gemäss der humanitären Tradition unseres
Landes für diese Tiere einsetzt.
Die TPS verzichtet bei dieser Medienmitteilung bewusst auf die Veröffentlichung von Bildern oder Videos. Wer sich dennoch Bilder oder Videos zum Thema "Massentötung von Strassentieren in der Ukraine" anschauen möchte, wird auf die Seiten von Tierschutzorganisationen wie zum Beispiel Peta verwiesen.

