Meine politischen Einstellungen
Weshalb ich für den Ständerat kandidiere
Auch wenn die Chance für einen Sitz realistisch gesehen nicht vorhanden ist, so stellt meine Kandidatur in Anbetracht der wichtigen Themen der Tierpartei eine durchaus wählbare Alternative zu den anderen Kandidierenden dar. Die Kandidatur ist zudem ein stiller Protest gegen die tier- und letztlich menschenverachtende Politik im Ständerat, bei der Tiere nicht als Partner des Menschen sondern als blosse Produkte abgetan werden. Ich erinnere vor allem an die tierverachtende Haltung der Mehrheit des Rates gegenüber dem Import von tierquälerisch hergestellter Pelze oder der Lockerung des Schutzes von Wildtieren wie dem Wolf oder dem Luchs.
Mein Anliegen ist klar: Ich setze mich für eine bessere Beziehung des Menschen zum Tier ein. Das Tier soll als Partner des Menschen behandelt werden – und nicht als dessen Produkt.
Durch ein verantwortungsbewusster, respekt- und würdevoller Umgang des Menschen mit dem Tier und seinen Lebensräumen kann ein wichtiger Beitrag geleistet werden zur Lösung vieler anstehender Probleme unserer Gesellschaft. Ich denke dabei nicht bloss an die ökologischen und ökonomischen Folgen unser ausbeuterischen Art dem Leben gegenüber (sei dies nun gegenüber den Tieren, der Natur oder auch gegenüber den Mitmenschen), sondern ich denke auch an die damit in Zusammenhang stehende wachsende Gewaltbereitschaft und die Aggressionen des Menschen gegenüber seinem Umfeld und nicht zuletzt auch gegenüber sich selbst. Dies hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unsere ganze Lebensqualität.
Deshalb bin ich bei der Tierpartei
Das Schicksal der Tiere und der Natur liegt bekanntlich in der Hand des Menschen. Der Mensch trägt damit die Verantwortung für alles Leben. Er nimmt diese Verantwortung aber nicht wirklich wahr sondern konzentriert sich vielmehr auf die weitere Ausbeutung seiner Umwelt. Durch Gesetze und Verordnungen lassen sich Rahmenbedindungen definieren, die im Normalfall von den einzelnen Mitgliedern einer Gesellschaft eingehalten werden. Um den Tieren einen besseren Status in unserer Gesellschaft zu verschaffen, müssen somit diese Rahmenbedingungen mitgestaltet werden. Oder anderst formuliert: es braucht Interessenvertreter in der Politik und Wirtschaft, denen das Wohl der Tiere und der sozial Schwächeren am Herzen liegt. Und diese Interessenvertretung habe ich mit der Gründung der Tierpartei geschaffen. Bei der Tierpartei stehen die Interessen der Tiere im Mittelpunkt ihrer Politik. Und sie setzt sich darüber hinaus für mehr Ethik, Respekt allem Leben gegenüber und ökologische Nachhaltigkeit ein.
Was ich unter "Ethik" verstehe
Ethik bedeutet für mich, das "Richtige" zu tun, damit es meinem Umfeld und mir gut geht. Wichtig dabei ist der Respekt allem Leben gegenüber und dass der Mensch die Verantwortung trägt für das eigene und das ihn umgebende Leben.
Mein Lieblingszitat
« Ich bin für Tierrechte ebenso wie für Menschenrechte. Das ist es, was einen vollkommenen Menschen ausmacht. »
(Abraham Lincoln, amerikanischer Präsident)